| Der Erste Faux pas geschah auf der IBA 1981 | FOPA Historie |
| Die Internationale Bauausstellung IBA '84 '87 hatte
Ende 1981 zahlreiche gesellschaftlich relevante Gruppen zu einem Expertenhearing über die
sozialen Auswirkungen der Stadterneuerung geladen. Unter den geladenen Experten befand
sich keine einzige Frau. Ungeladene Architektinnen und Wissenschaftlerinnen der Gruppe
"Frau-Steine-Erde" störten das Hearing und meldeten sich zu Wort. In sieben
"unvorhergesehenen Reden" kritisierten sie die bisherige Planung der IBA. Zentrale Kritikpunkte: der Ausschluss der Frauen aus dem Planungs- und Bauprozess die Ignoranz gegenüber den weiblichen Bewohnerinnen als den Hauptbetroffenen baulicher Sanierungen. die ausschließliche Beauftragung männlicher Architekten für Neubauvorhaben Zentrale Forderungen: Beteiligung von Frauen an allen Planungsprozessen Berücksichtigung der Interessen und Lebenslagen von Frauen im Sanierungsprozeß Auftragsvergabe an weibliche Fachleute, Architektinnen und Planerinnen Das Go-In war ein spektakulärer Einbruch in die Männerwelt des Bauens. Kurz darauf wurde in Anlehnung an diesen Faux pas die Organisation FOPA gegründet. Die Gründungsversammlung fand am 20.12.1981 in Berlin statt. Im ersten FOPA Vorstand waren Dipl. Ing. Veronika Keckstein, Prof. Dr. Kerstin Dörhöfer und Dipl.Ing. Ellen Nausester. >>> weiter zu FOPA Aktionen |
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