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Titelfoto:
Ingrid Gregor, Wien 2001, Installation während des 27.
Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik
FluMiNuT in Wien "Wissen_schaf(f)t Widerstand" Die Büsten männlicher Wissenschaftler vor dem Wiener Universitätsgebäude wurden mit schwarzen Tüchern verhängt und durch Büsten bedeutender Wissenschaftlerinnen ersetzt, hier die Büste der Architektin Margarethe Schütte-Lihotzky. Der Text unter der Büste: Margarethe Schütte-Lihotzky geb. 1897 in Wien, gest. 2000 in Wien Margarethe Schütte-Lihotzky studierte Architektur an der K.K. Kunstgewerbeschule in Wien. Damals waren Frauen an der Universität noch nicht zugelassen, diese Schule bildete eine Ausnahme. Sie machte als erste Frau das Architekurdiplom. Sie war am Wohnbau und den sozialen Komponenten interessiert, arbeitete in der Siedlerbewegung. In den 20er Jahren arbeitete sie für das Hochbauamt in Frankfurt, wo sie die berühmte "Frankfurter Küche" entwickelte. 1930 zog sie nach Moskau, zur Planung neuer Wohnstädte. Während des 2. WK übersiedelt die erklärte Kommunistin nach Istanbul, wurde aber 1940 bei einer Reise nach Wien zur Beteiligung am Widerstand gegen die Nationalsozialisten für 5 Jahre verhaftet. Seit 1949 Befugnis als Ziviltechnikerin und Arbeit als selbständige Architektin, sie engagierte sich in der Frauen- und der Friedensbewegung. |